POTSDAM SÜDUFER GRIEBNITZSEE




UFERPARK

NICHTOFFENER EINPHASIGER
FREIRAUMPLANERISCHER
REALISIERUNGSWETTBEWERB

1.PREIS

Das Konzept verfolgt den Ansatz, die bereits öffentlich zugänglichen Räume am Griebnitzsee aufzuwerten und gleichzeitig die Grundlage für eine langfristig durchgehende Erschließung entlang des Uferwegs zu schaffen. Der Uferraum wird dabei als zusammenhängende und zukünftig durchgehend erlebbare Grün- und Freiraumverbindung verstanden.

Der Uferpark wird als landschaftlich geprägter Freiraum weiterentwickelt. Von der Wasserstraße aus führt eine Entréefläche in den Park und bindet den bestehenden Postenweg an. Längs des Weges entstehen vier Aufweitungen sowie ein Aussichtsbalkon mit Blick auf den Griebnitzsee. Von dort führen Stege hinunter zum Wasser und bilden Wasserbalkone und Aufenthaltsbereiche am Ufer aus.

Ein Entrée leitet von der Virchowstraße auf den neuen Panoramasteg. Die bestehende Treppenanlage wird behutsam weiterentwickelt und um eine zusätzliche Plattform ergänzt: Auf halber Höhe entsteht ein neuer Aussichtsbalkon, der zukünftig als Anschluss für den durchgehenden Postenweg dient und weite Ausblicke über den Griebnitzsee ermöglicht. Von dort aus wird der Panoramasteg über den heutigen Endpunkt hinaus bis an das Ufer verlängert. Am Griebnitzsee entsteht ein neuer Aufenthaltsbereich mit Wasserbalkon, Sitzstufen und einer Anlegestelle für Wasserwandernde.

Der Uferbalkon erfährt eine umfassende freiräumliche Aufwertung und wird als zentraler Aufenthalts- und Eingangsbereich am S-Bahnhof Griebnitzsee entwickelt. Entlang der Rudolf-Breitscheid-Straße entsteht eine neue Platzfläche mit Panoramablick über den See.

Ein begrüntes Sitzplateau bildet einen Aufenthalts- und Treffpunkt am Eingang zum Uferweg. Vom Plateau ausgehend werden Sitzstufen in den Hang integriert. Am Ufer aktiviert eine neue Platzfläche den Uferbereich. Großzügige Sitzstufen schaffen neue Aufenthaltsmöglichkeiten und führen direkt ans Wasser.

Der bestehende Postenweg wird als Uferweg beibehalten und gestalterisch eingebunden. Asphaltflächen werden dabei geschützt und in intensiven Abschnitten des Uferwegs durch ein begleitendes Band ergänzt. In Bereichen ohne bestehenden Asphaltweg oder in schon transformierten Abschnitten wird der Uferweg aus wassergebundener Decke hergestellt. Extensive Abschnitte des Uferwegs können ebenfalls punktuell durch das begleitende Band ergänzt werden und Aufenthaltsbereiche sowie Informationselemente anbieten.

AuftraggeberStadt Potsdam
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Anna Vogels, Rita Leal, Gian Esposito, Zuzana Kristofikova, Mahlaqa Fahami, Dorotea Striga, Anton Fischer
Jahr7/2026
Begriffeaktuell, Parks, Wasserräume, Wettbewerbe