MONDORF BRÜCKENSCHLAG MONDORFER FÄHRE




UFERPARK

EINGELADENER
REALISIERUNGSWETTBEWERB

ANKAUF

Die Uferflächen auf Mondorfer und Graurheindorfer Seite sind Teil eines größeren Landschaftsraumes. Gleichzeitig unterscheiden sie sich deutlich voneinander. Durch das Feuchtgebiet der Siegmündung rückt die Stadtkante Mondorfs von der Uferlinie des Rheins ab. Auf der linksrheinischen Seite hingegen berühren sowohl die Siedlungs- wie auch die Feldstruktur die Uferkante. An die beschriebene Unterschiedlichkeit der beiden Uferzonen knüpft der Entwurf an. Die vorgeschlagenen Interventionen konzentrieren sich auf räumliche Schwerpunkte auf den beiden Uferseiten.

Auf Mondorfer Seite wird die Uferfläche durch ein langes, durchgehendes Wiesenband zusammengefasst. Stadtseitig wird die Wiesenfläche mit einer steinernen Kante umfasst. In diese Fassung sind abschnittsweise Parkplätze eingefügt. Die Parkplatztaschen schließen mit einem kleinen Platz ab, der über einen Querweg Ufer und Umfassung miteinander verbindet.

Die Wiesenfläche selbst bleibt weitgehend offen. Sie wird durch Einzelbäume und Baumgruppen gegliedert.Uferseitig wird sie durch gestreckte steinerne Bögen begleitet. Die Bögen setzen sich zusammen aus einer steinernen Kante und einem begleitenden Weg. Als Uferweg knüpfen sie westlich an den Fährplatz und östlich an die bestehende Betonrampe an.

AuftraggeberStadtentwicklungsgesellschaft Niederkassel mbH
Jahr08/2007
BegriffeFreibad, Wettbewerbe, Uferräume, Grünraum