KARLSRUHE NEUREUT ZENTRUM




STÄDTEBAU

STÄDTEBAULICHER
REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

Karlsruhe Neureut liegt am Übergang zwischen Stadt und Landschaft. Zu den prägnanten Merkmalen des Stadtteils gehört die Nähe zu verschiedenen Landschaft- und Erholungsräumen - aber auch das Patchwork aus unterschiedlichen Stadtfeldern. Der städtebauliche Rahmenplan knüpft an diese Qualitäten an. Der Entwurf konzentriert sich dazu auf

  • die Vernetzung der unterschiedlichen Bestandsquartiere und Freiräume,
  • das Freihalten und Einfassen eines möglichst großzügig geschnittenen Grünraums,
  • den Schutz und die Integration des Gehölzbestands
  • sowie die Etablierung einer verträglichen städtebaulichen Dichte.

Unter Berücksichtigung der angrenzenden Siedlungs- und Landschaftsräume werden drei unterschiedliche Quartiers-einheiten vorgeschlagen. Sie umfassen gemeinsam einen sternförmigen Freiraum. Die Fläche vernetzt das ‘Neue Zentrum’ am Neureuter Platz mit dem Stadtteil Kirchfeld und der alter Ortlage. Dabei berücksichtigt sie eine Reihe von übergeordneten Blickbeziehungen. Der Gehölzbestand bleibt weitgehend erhalten.

Im Sinne eines sparsamen Flächenverbrauchs werden möglichst kompakte Gebäudetypologien und Erschließungssysteme vorgeschlagen. Die Nähe zu den angrenzenden Grünräumen soll für möglichst viele Bewohner erlebbar bleiben. Dazu tragen durchlässige Quartierstypologien und ein kleinmaschiges Erschließungssystem bei.

Typologien und Erschließungsstruktur orientieren sich dazu überwiegend zu den benachbart liegenden Freiräumen. Unter Berücksichtigung von Lage und Kontext erhält jedes Quartier eine eigene, unverwechselbare Erschließungsfigur.

AuftraggeberStadt Karlsruhe
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Rita Leal, Georgios Anagnostopoulos, Anton Fischer, Anne Gunia, Jock Breckenridge, Camille Regimbart,
Jahr03/2018
BegriffeGrünzug, aktuell, Freiraumkonzepte, Wettbewerbe, Städtebau