COTTBUS HAFENQUARTIER




STÄDTEBAULICHES
KONZEPT

OFFENER
EINPHASIGER
REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

Das künftige Hafenquartier verknüpft Cottbus mit dem neu entstehenden Ostsee. Als Enklave und Freizeitort soll sich das Viertel bewusst in seiner Stimmung und seinen räumlichen Qualitäten von den angrenzenden Stadtbereichen unterscheiden. Dazu greift das städtebauliche Konzept eine Reihe von Eigenarten des umgebenden Landschaftsraums auf. Dazu gehören:

  • das Wechselspiel von Gehölzclustern und Lichtungen,
  • die bestehenden Sicht- und Wegebeziehungen zwischen Ostsee und dem angrenzenden Stadtgefüge
  • sowie der langgestreckte Bogen des Seeufers

Zu berücksichtigen ist auch, dass die bauliche Umsetzung der einzelnen Nutzungen noch nicht endgültig feststeht. Dazu werden drei übergeordnete Elemente vorgeschlagen.

Die große Spange umfasst alle Nutzungen, ohne deren individuelle Artikulation einzuschränken. Als durchlaufender Laubengang verbindet sie alle Gebäude und bietet kurze Wege zu Stellplätzen und Bushaltebereichen.

Innerhalb des Quartiers sind unterschiedliche Nutzungen vorgesehen, die jeweils eigene Anforderungen an Gebäudegliederung, Belichtungen und Disposition stellen. Vorgeschlagen wird eine Abfolge aus fünf Baukörpern, die sich jeweils selbstbewusst von den vorgegebenen Hauptrichtungen lösen können und zum Ostsee hin orientieren.

Zwischen den Baukörpern sind jeweils Lichtung als Übergangsräume eingefügt. Eingefasst durch einen Abschnitt der Spange inszenieren sie jeweils einen besonderen Blick zum Ostsee.

Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Georgios Anagnostopoulos, Rita Leal, Anton Fischer, Anne Gunia, Jock Breckenridge
Jahr11/2017
Begriffeaktuell, Freiraumkonzepte, Wettbewerbe, Städtebau