STUTTGART MENSCHENAFFENHAUS WILHELMA ZOO




AUSSENANLAGEN
GEBÄUDEINTEGRATION

EINGELADENER
REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

1. PREIS

Das neue Menschenaffenhaus der Stuttgarter Wilhelma liegt im westlichen Bereich des Zoos in der Nähe des Rosensteinparks. Das Gelände steigt an und ist durch einen wertvollen Altbaumbestand geprägt. Konzeptionell wird angeknüpft an den parkartigen Charakter des Areals, die bestehende Topografie und den Baumbestand.

Das Menschenaffenhaus wird in die bestehende Topografie eingefügt. Die Außenflächen setzen sich dazu als Dachfläche fort. Entsprechend tritt das Gebäude kaum in Erscheinung. Außenanlage, topografische Einbettung und Gebäudekonzeption bedingen sich gegenseitig.

Vorgesehen ist eine Zweiteilung des Grundstücks in je einen Bereich für Gorillas und für Bonobos. Die dazugehörigen Dachflächen sind gegeneinander versetzt und über eine durchlaufende Fuge aufeinander bezogen. Lichtband und innere Erschließung knüpfen westlich und östlich an die bestehenden Besucherwege an.

Die Integration des Gebäudes in die Topografie erlaubt großzügige Gehegeflächen. Gleichzeitig entstehen spannungs- und abwechslungsreiche Außenanlagen. Die Wegeführung um und in dem Gebäude bietet den Besuchern unterschiedlichen Einblicken in die Innen- und Außengehege an.

KooperationHascher Jehle Architekten
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Sophie Holz, Tim Wildner
Jahr09/2006
UmsetzungLph 2
BegriffeArchitektur, Wettbewerbe