SCHLESWIG DANEWERK UND HAITHABU




LANDSCHAFTSPARK
FREIRAUMKONZEPT

NICHT-OFFENER
IDEENWETTBEWERB

Als ehemalige Verteidigungslinie setzte sich die Befestigungsanlage Danewerk aus landschaftlichen und baulichen Elementen zusammen. Die Anlage wurde zwischen dem 8. und 20. Jahrhundert zu verschiedenen Verteidigungsanlässen benutzt. Phasen der Nutzung und der Vernachlässigung wechselten sich ab. Die vorgeschlagenen Interventionen dienen dazu die räumliche Erlebbarkeit der Anlage zu verbessern und die Befestigungsanlage stärker mit ihrem Umfeld zu verknüpfen.

Der Verlauf der ehemaligen Befestigungsanlage soll als durchgängige Spur gekennzeichnet werden. Die Spur setzt sich zusammen aus dem Wallkorridor und dem Wallweg. Sie wird in bestimmten Abständen durch Übergänge und Stationen gegliedert.

Die ehemalige Befestigungsanlage wird durch einen durchgängigen Wallweg begleitet. Daneben begleitet ein Landschaftspfad die Spur des Danewerks in einigem Abstand.

Der Verlauf der Befestigungslinie wird durch den Wallkorridor begleitet. Durch den Korridor entsteht eine neue, innere Pufferzone, die durch Beweidung von Bewuchs freigehalten wird. Der Wallkorridor bildet somit klare Grenzen gegenüber der angrenzenden Landschaft aus.

Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, David Gonzalez Ferreño, Anna Kajsa Gustavsson, Sylvia Kracht, Pilar Morilla Manresa
Jahr12/2009
BegriffeEntwicklungskonzept, Landschaftspark