ROTENBURG FULDAUFER




UFERPARK
UND PROMENADE

NICHTOFFENER
EINPHASIGER
REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

ANKAUF

Die Neuordnung der Uferräume entlang der Fulda bietet die Chance Rotenburg stärker mit dem Flusslauf zu verbinden und dabei die beiden Stadthälften stärker miteinander zu verknüpfen. Der Entwurf folgt dazu folgenden Prämissen:

Kontrast: Das Gegenüber der Stadtseiten wird durch die Ausbildung von unterschiedlichen Uferseiten betont. Die südliche Flußseite wird durch ein weiches, fließendes, schwingendes Ufer eingefasst. Im Kontrast dazu bildet der nördliche Stadtbalkon einen steinernen Abschluß zum Fluss.

Zuschnitt: Die vorgeschlagenen Eingriffe greifen die Proportionen der Stadt- und Landschaftsräume auf und vermitteln zwischen diesen.

Blickbeziehungen: Die Lage von Treppen und Aufenthaltsbereichen betont die Blickbeziehungen zwischen beiden Uferseiten. Dabei soll die beeindruckende Silhouette der Altstadt mit Sandsteinmauer und Fachwerkhäusern inszeniert werden.

Flussdynamik: Ufertopografie sowie die Führung von Wegen und Stützmauern orientieren sich an der Morphologie der Flussdynamik. Damit werden Aspekte des Hochwasserschutzes, der Klimaanpassung und der Freiraumnutzung miteinander verbunden.

AuftraggeberStadt Rotenburg an der Fulda
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Rita Leal, Anton Fischer
Jahr9/2020
BegriffeGrünzüge, Landschaftspark, Uferräume