FRANKFURT MAIN NEUES WOHNEN




STÄDTEBAU

NICHT-OFFENER
STÄDTEBAULICHER
ZWEIPHASIGER
IDEENWETTBEWERB

2. PREIS

Das geplante Wohnquartier liegt am Übergang zwischen Stadtrand und einem Patchwork aus Feldflur, Gehölzinseln und Kleingärten. Die besonderen Merkmale dieses Landschaftsraums sollen geschützt und akzentuiert werden.

Optional soll sich das geplante Quartier in süd-östlicher Richtung erweitern lassen. In Autobahnnähe gelegen, muss der neue Quartiersrand zudem Lärmschutzfunktionen übernehmen. Unter Berücksichtigung dieser Prämissen sieht das städtebauliche Konzept drei Grundelemente vor: ein großmaschiges Erschließungsgerüst sowie eine Abfolge aus ‘grünen Korridoren’ und Nachbarschaftseinheiten.

Ordnungs- und Erschließungsgerüst: Vorgeschlagen wird ein Ordnungsgefüge, das die angrenzenden Stadt- und Landschaftsräume stärker miteinander vernetzt. Dabei sollen überschaubare Wege- und Sichtbeziehungen die Orientierung erleichtern. Das Quartier wird erschlossen durch zwei Erschließungsachsen in Ost-West-Richtung. Ihr Ausbau ermöglicht eine Quartierserweiterung in östlicher Richtung, ohne die Bestandsstraßen einseitig verkehrlich zu belasten.

grüne Korridore: Zwischen den Nachbarschaften sind jeweils ‘grüne Korridore’ eingefügt. Als langgestreckte Nachbarschaftsparks öffnen sie das Siedlungsgefüge zum angrenzenden Landschaftsraum. Dazu knüpfen sie jeweils an bestehende Grünräume an.

Nachbarschaften: Das neue Quartier setzt sich aus vier Nachbarschaften zusammen, die sich jeweils zu einem gemeinsamen Platzraum hin orientieren. Zum Landschaftsraum hin bildet jeweils eine Gebäudespange den Quartiersrand aus. Sie schützt gleichzeitig die südlich anschließende Bebauung vor Lärmimmisionen.

AuftraggeberStadt Frankfurt am Main
Jahr11/2018
BegriffeGrünzug, Wettbewerbe, Städtebau, Rahmenplanungen, Parkräume