WIEN STADTPARK HAUPTBAHNHOF




STADTPARK

NICHT OFFENER
EINSTUFIGER
LANDSCHAFTS-
ARCHITEKTONISCHER
REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

Das städtebauliche Konzept für das Quartier am Hauptbahnhof sieht einen langgestreckten Parkraum vor, der beidseitig durch eine hohe Randbebauung eingefasst ist. Der Zuschnitt der Parkfläche erinnert an die Gleisharfe des ehemaligen Bahnhofs und soll als Großform erhalten bleiben. In Betonung seiner Linearität setzt sich der Park in Längsrichtung aus einem städtischen und einem naturnahen, von Gräsern geprägten Bereich zusammen – die ‚Esplanade’ und die ‚grüne Harfe’ unterscheiden sich voneinander durch ihre Atmosphäre und durch ihre Profilierung. Im Zusammenspiel von Profilierung und Baumsetzung bilden sie jeweils unterschiedliche Teilbereiche aus.

Als großzügiger Freiraum steht der Park im Kontrast zu den angrenzenden kleinteiligen Stadträumen. Gleichzeitig lässt er sich als Abfolge von unterschiedlichen Teilräumen erfahren. Auftakt und Endpunkt des Parks bilden zwei Platzflächen. In Fortsetzung der angrenzenden Straßenräume wird der Park durch Stege bzw. Rampen gequert. Über die eingefügten Rampen sind alle Flächen barrierefrei zu erreichen.

05/2010
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Cécile Charpentier, Rita Leal, David González Ferreño, Anna Gustavsson, Christina Bös, Moritz Bannach, Maria Teles, Wemer Johannes