ULM DICHTERVIERTEL NORD





STÄDTEBAU
GRÜN- UND
PLATZRÄUME


BEGRENZT OFFENER
STÄDTEBAULICHER
PLANUNGSWETTBEWERB

1. PREIS
IN REALISIERUNG

Räumlich ist das Ulmer Dichterviertel von den umgebenden Stadtteilen durch Gleis- und Straßentrassen sowie durch die Kleine Blau getrennt. Bei der Transformation des Quartiers zu einem städtischen Wohn- und Arbeitsstandort ist ein unbestimmter Entwicklungszeitraum zu berücksichtigen, innerhalb dessen sich Wohn- und Nutzungsvorstellungen verändern können. Entsprechend zielt der städtebauliche Entwurf darauf ab:

  • die Verbindung mit den umgebenden Stadtteilen zu verbessern,
  • prägnante und unterscheidbare Stadträume auszubilden,
  • die Immissionseinträge mögllichst zu minimieren
  • und dabei gleichzeitig die Entwicklung der Baufelder möglichst wenig einzuschränken.

Das vorgeschlagene städtebauliche Gerüst nimmt wichtige quartiersübergreifende Verbindungselemente auf. Dazu gehören die geplante Fußgängerbrücke als Verbindung zur Ulmer Innenstadt, die Goethestraße als Rückgrat des südlichen Dichterviertels, der Uferbereich der Kleinen Blau sowie der angrenzende Abschnitt des Glacisparks.

Der städtebauliche Entwurf sieht für das Quartier vier unterschiedliche Stadträume mit jeweils eigener Charakteristik vor. Dazu gehören:

  • die Innenstadt-Achse,
  • ein Quartiersplatz,
  • der Uferraum entlang der Kleinen Blau
  • und der Glacispark.

Quartiersbezogen bilden sie Bezugspunkte, erleichtern die Orientierung und bieten ein vielfältiges Angebot an Aufenthalts- und Aktivitätsmöglichkeiten.

AuftraggeberSanierungstreuhand Ulm für Stadt Ulm, Fachbereich Stadtentwicklung, Bau und Umwelt
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Ann-Kristin Haeger, Lidia Beltran Carlos, Kerstin Paul, Anna Vogels, Tim Wildner, Martin Gebhardt, Gabriela Wallbraun, Laura Strandt
Jahr01/2013
Begriffeaktuell, Wettbewerbe, Realisierungen, Städtebau, Rahmenplanungen, Stadtplätze, Uferräume