OELSNITZ GLEISPARK




GRÜNZUG
GARTENSCHAU

BEGRENZT OFFENER
REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

2. PREIS

Oelsnitz‘ Entwicklung ist durch einen raschen Industrialisierungsprozess gekennzeichnet. Ab den 1850er-Jahren entstehen in mehreren Entwicklungsschüben Schacht- und Haldenstandorte, die untereinander durch Gleistrassen verbunden sind. In Überlagerung zur Topografie, zu historischen Wegeverbindungen und zu Flurgrenzen entwickelt sich ein komplexes Gerüst, in das Siedlungsfragmente und landwirtschaftlich genutzte Flächen eingefügt sind. Innerhalb dieses Gefüges zeichnet sich das Gleisplateau des ehemaligen Güterbahnhofs durch seine exponierte und zentrale Lage aus.

Das Entwurfskonzept greift die besonderen Merkmale des Gleisplateaus auf. Die Fragmente der ehemaligen Güterbahnhofsnutzung werden untereinander verknüpft. Die Abfolge umfasst den Abrollberg, die Gleisharfe, einen langgestreckten Wiesenraum, den Bahnhofswald und die Teichlandschaft.

In diese lineare Raumfigur sind unterschiedliche Ausblicke zu den umgebenden Halden- und Schachtsstandorten eingefügt. Sie binden die umgebenden Bergbau-Standorte über Sicht- und Wegebeziehungen ein.

AuftraggeberStadt Oelsnitz/Erzgeb
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Tim Wildner, Daniel Emile Venneman, Rita Leal, Anna Vogels, Kerstin Paul
Jahr01/2012
BegriffeWettbewerbe, Parkräume, Grünräume