NEUSTADT IN HOLSTEIN  HAFENWESTSEITE / BAHNHOFSUMFELD




STÄDTEBAU

STÄDTEBAULICHER
REALISIERUNGSWETTBEWERB
MIT FREIRAUMPLANERISCHEN UND
HOCHBAULICHEN ANTEILEN

Mit der anstehenden Transformation des Hafenareals bietet sich für die Stadt Neustadt in Holstein eine Reihe von Chancen. Gleichzeitig sind die bevorstehenden Schritte noch nicht abschließend abzusehen. Entsprechend muss das städtebauliche Konzept künftig zu erwartende Anpassungen zulassen.

Dazu wird ein Gerüst vorgeschlagen, dass zwischen verbindlichen Festlegungen und flexiblen Bereichen unterscheidet. Das nördliche Hafenufer wird durch drei parallel liegende, langgestreckte Bänder eingefasst. Jedes Band setzt sich aus Baufeldern und öffentlichen Räumen zusammen. Die eingefügten Platz- und Grünräume verknüpfen die Bänder untereinander. Darüber hinaus verbinden sie die geplante Verlängerung der Wieksbergstraße und den begleitenden Grünzug mit dem Hafenufer.

Mit der Verbindung zwischen Bahnhof und Hafenareal entsteht ein großzügiger Stadteingang mit Blick zum Hafen und zur gegenüberliegenden Kernstadt. Neben der Integration von Bestandsbauten werden ausgewählte Gebäude wie die Speicherbauten und der denkmalgeschützte Wasserturm als Teil der Hafensilhouette stadträumlich inszeniert.

Unter Berücksichtigung des Kontextes und der Bestandsbauten erhält jedes Band einen eigenen Charakter. Innerhalb der einzelnen Baufelder lassen sich die Bebauungstypologien an künftige Ziel- und Nutzungsvorstellungen anpassen. Mittelfristig wird damit die Entwicklung einer Mischung aus unterschiedlichen Nutzungen zur Belebung des Areals sichergestellt.

AuftraggeberStadt Neustadt in Holstein
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Georgios Anagnostopoulos, Rita Leal, Thomas Reimann, Theresa Nitschke, Anne Gunia
Jahr07/2017
Begriffeaktuell, Wettbewerbe, Städtebau, Entwicklungskonzept, Stadtplätze, Uferräume