LÖBAU PARK AM LÖBAUER WASSER




UFERPARK
PLATZRAUM
GARTENSCHAU

EINGELADENER IDEEN-
UND REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

2. PREIS

Im Wechselspiel zwischen natürlichen und anthropogenen Elementen sind im Talraum entlang des Löbauer Wassers eine Vielzahl von reizvollen und spannungsreichen Orten entstanden. Das Bahnviadukt, der Zuckerspeicher und der Kalkofen bilden wichtige Orientierungspunkte für den Gesamtraum. Neben der Topografie des Talraums und den Fragmenten der Industriekultur ist das Gebiet durch sehr abwechslungsreiche Naturräume und einen kräftigen Gehölzbestand gekennzeichnet. Das bestehende Gefüge soll weitgehend geschützt und erhalten werden.

Das Zuckerplateau steht in einer besonderen Lagebeziehung zum übrigen Gelände. In Fortsetzung des bestehenden Brückenkopfs wird das Gelände zweigeteilt. Die Nahtstelle der beiden Flächen verbindet den Brückenkopf mit dem Aussichtsbereich des Plateaus. Hier schließt sich eine Rampenanlage an, die die Besucher zum Hauptweg ins Tal führt. Das Schwimmbecken und die Gebäudeteile des Herrmannbades werden als Band entlang der Vorwerkstraße zusammengefasst.

Zuschnitt und kompakte Anordnung der Funktionsbereiche ermöglichen eine zusammenhängende und großzügige Liegewiese. Die geknickte Form des Beckens leitet sich aus der Topographie und dem Grundstückszuschnitt ab.

AuftraggeberFreistaat Sachsen, Dresden, Große Kreisstadt Löbau
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Rita Leal, Anne Wex, Norman Jans, Ann-Kristin Haeger, Alexandra Blechschmidt, Sumika Aizawa, Christina Bös
Jahr09/2008
BegriffeGartenschauen, Stadtpark, Wettbewerbe, Uferräume, Parkräume, Grünräume