HILDESHEIM DOMHOF




STADTPLATZ

BEGRENZT- OFFENER
FREIRAUMPLANERISCHER
REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

ANERKENNUNG

Hildesheims Dom-Bezirk war ursprünglich in die Stadtstruktur eingebunden. Der große Domhof lag als großzügiger Platz im Stadtgefüge. Mit seinem deutlich kleinerem Zuschnitt hatte der kleine Domhof eher einen halböffentlichen, monastischen Charakter. Beim Wiederaufbau der Stadt in den 1950er-Jahren verlor die Querung des Bezirks über den Großen Domhof an Bedeutung. Für die heutige Situation des Domhofes sind zwei wesentliche Eingriffe von Bedeutung: Zum einen die Veränderung der Stadtmorphologie im Bereich des Pfaffenstieges, zum anderen die Aufhebung der baulich-räumlichen Trennung der beiden Domhofseiten. Bis Anfang der 1840er-Jahre bestand zwischen großem und kleinem Domhof eine baulich-räumliche Trennung.

Aus den beschriebenen städtebaulichen Randbedingungen werden eine Reihe von Entwurfszielen abgeleitet. Um den Domhof wieder stärker in das Stadtgefüge zu integrieren, sollen die Zugänge zum Dombezirk akzentuiert werden.

Wichtige Sichtbeziehungen zwischen den Domhofzugängen und dem Dombau werden betont und geöffnet. In Anlehnung an die historische Trennung der Domhöfe erhalten die einzelnen Bereiche eine räumliche Fassung. Zusätzlich sind Angebote vorgesehen, die zum Erkunden anregen und auf die Geschichte des Ortes verweisen.

Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer,Cécile Charpentier, Rita Leal, Annika Levels, Pilar Morilla Manresa
Jahr01/2010
BegriffeWettbewerbe, Stadtplätze