GELSENKIRCHEN HEINRICH-KÖNIG-PLATZ




STADTPLATZ

BESCHRÄNKTER
FREIRAUMPLANERISCHER
IDEENWETTBEWERB

3. PREIS

Der Heinrich-König-Platz liegt an der Schnittstelle wichtiger Gelsenkirchener Stadträume. Seine Umfassung besteht aus einer heterogene Bebauung, die sich in ihrer Höhe, ihrer Bauweise und ihrer Materialität deutlich voneinander unterscheidet. Dabei bilden die Evangelische Altstadtkirche St. Georg, die Propsteikirche St. Augustinus und das Gemeindehaus wichtige städtebauliche Orientierungspunkte.

Die Teilräume des Heinrich-König-Platzes und des Neumarktes sollen als zusammenhängende Raumfolge zusammengefasst werden. In Anlehnung an die zurückhaltende Gestaltung mittelalterlicher Stadträume wird die Platzfläche durch einen einheitlichen Belag als zusammenhängende Fläche ausgebildet. Einbauten und Möblierungselemente werden in den Randbereichen zusammengefasst.

Mit der Vereinheitlichung entsteht ein offener und zusammenhängender Gesamtraum, der sich im Durchschreiten als räumliche Abfolge erschließt. Mit dem Freihalten der Platzfläche lassen sich die beiden Kirchenbauten, das Gemeindehaus und das Hans-Sachs-Haus als wichtige Orientierungs- und Umlenkpunkte inszenieren.

Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Anne Wex, Mirjam Sauer, Rita Leal, Pilar Morilla, Christina Bös
Jahr09/2009
BegriffeWettbewerbe, Stadtplätze