DEGGENDORF DONAUPARK




UFERPARKFUSSGÄNGERBRÜCKELANDESGARTENSCHAU

OFFENER IDEEN-
UND REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

3. PREIS

Das geplante Deichbauwerk teilt die Fläche zwischen Deggendorf und Donau in Vorland und Hinterland. Die beiden Bereiche unterscheiden sich voneinander durch ihre Lagegunst: Das Deichvorland begleitet als lang gestreckter Uferraum die Donau. Dagegen vergrößert das Deichhinterland die Distanz zwischen Stadt und Fluß. Eine ähnlich ambivalente städtebauliche Wirkung geht auch vom Deichbauwerk selbst aus. Als langgestreckte Promenade erlaubt sie Überblick und Orientierung. Gleichzeitig wirkt sie stadtseitig als Barriere.

Wesentliche Ansatzpunkte des Entwurfs sind die Abmilderung der Barrierewirkung des Deichbauwerks und eine stärkere Verknüpfung der Stadträume mit der Deichpromenade und dem Uferbereich. Um die bestehende räumliche Situation umzuwerten konzentriert sich der Entwurf auf drei Hauptelemente. Dazu gehören:

  • die Deichpromenade,
  • ein Baumhain entlang der Neusiedler Straße
  • sowie eine Reihe von Querungen zwischen Stadt und Donauufer.

Die vorhandene Eisenbahnbrücke ist durch Dimension und Konstruktion ein prägendes Element in der Flusslandschaft. Die neue, direkt davor verlaufende Fußgängerbrücke soll diesen Eindruck erhalten. Dazu wird eine möglichst filigrane Konstruktion vorgeschlagen.

10/2008

Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Tim Wildner, Christina Bös, Rita Leal, Anne Wex, Alexandra Blechschmidt, Norman Jans