BERLIN PARK AUF DEM GLEISDREIECK




PARK

OFFENER
REALISIERUNGSWETTBEWERB

PREISGRUPPE
AUSWAHL
2. PHASE

Die Morphologie des Gleisdreieck-Geländes ist bis heute geprägt durch die, mit seiner ursprünglichen Nutzung verbundenen Umformungen und Eingriffe. Dazu gehören die gegenüber dem Stadtniveau erhöhte Lage, die Umfassung durch eine Stützmauer, die starke Nord-Süd Ausrichtung, die das Gelände querenden Stahlbrücken und die besondere Weite des Areals.

Die räumlichen Elemente des Entwurfs knüpfen an diese Eigenarten an. Sie dienen insbesondere dazu bestehende Relikte und Fragmente zu erhalten. Dazu wird ein übergeordnetes räumliches Thema und ein Gerüst vorgeschlagen, in das unterschiedliche Nutzungen einfügen lassen. Auswahl, Zuschnitt und Lage der Nutzungen sollen in enger Zusammenarbeit mit Anwohnern und interessierten Akteuren entwickelt werden.

In Nord-Süd Richtung besteht jede Parkseite aus drei parallelen Schichten, die die jeweiligen Spuren und Fragmente integrieren und jeweils unterschiedliche Atmosphären aufweisen. Sie teilen sich auf in:

  • ein Parkband, das unterschiedliche städtische Freiräume und Aufenthaltsbereiche anbietet,
  • Gehölzinseln, die als naturnahe Räume Kontemplation und Ruhe ermöglichen.
  • sowie offene Wiesenflächen, die zwischen Parkband und Gehölzinseln vermitteln und das Erlebnis der Weite erlauben.
Auftraggeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin
Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer
Jahr04/2006
BegriffeWettbewerbe, Landschaftspark, Parkräume