BERLIN OBERSCHÖNEWEIDE STADTPLATZ AM KAISERSTEG / KRANBAHNPROMENADE




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REALISIERUNG

Das Stadtgefüge zwischen Wilhelminenhofstraße und Spree umfasst eine Mischung aus Gewerbe-, Industrie- und Wohnbauten. Trotz dieser Heterogenität lassen sich typische Freiräume ausmachen: gefasste Korridore und Platzräume sowie unregelmäßige Weitungen entlang des Spreeufers.

In Anlehnung an diese Freiraumtypologie wird ein Gefüge aus Freiräumen vorgeschlagen, die sich den jeweils dominanten Raumelementen zuordnen und ihre Raumwirkung unterstützen. Die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Freiräumen werden durch leichte Höhenunterschiede betont. So entsteht eine räumliche Abfolge aus Kranbahnpromenade, Umfassung der Schauhallen, Stadtplatz, Uferpromenade sowie Skulpturengarten am Wasser.

Als öffentliches Gebäude erhalten die Schauhallen eine Umfassung. Leicht erhöht verknüpft sie die Kranbahnpromenade mit dem Stadtplatz und der Uferpromenade. Die leichte Erhöhung gegenüber dem Stadtplatz akzentuiert die räumliche Öffnung zum Wasser und erlaubt einen Überblick.

Der Korridor der Kranbahnpromenade wird durch die Kranbahn-Konstruktion unterstrichen. An die industrielle Nutzung erinnnert der Ortbetonbelag, eingefasst durch eine Schotterfläche.

Der Stadtplatz liegt zwischen den Schauhallen und der vorgesehenen Hotelbebauung. Die östliche Platzseite ist durch eine Baumreihe gefasst, die die Baumreihe aus der Laufener Strasse über den Platz fortsetzt. Zwischen den Bäumen laden Sitzgruppen zum Ausruhen ein.

Die Uferpromenade ist Teil des geplanten Spreewanderwegs und verbindet den neuen Kaisersteg mit dem Stadtplatz. Sie fasst den tieferliegenden Skulpturengarten ein.

Team
Wettbewerb
Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Irene Winterstein, Sebastian Exner, Ulf Schrader, Dirc Gusewski, Tim Wildner
Jahr05/2007
BegriffeWettbewerbe, Realisierungen, Stadtplätze, Uferräume