BADEN-BADEN AUGUSTAPLATZ




STADTPLATZ

OFFENER REALISIERUNG-
WETTBEWERB MIT
IDEENTEIL

LANDSCHAFTSARCHITEKTUR
STÄDTEBAU

2.PREIS

Der Augustplatz zeichnet sich durch seine besondere Lage und Größe aus. Im Stadtgefüge Baden Badens dient die Platzfläche als präganter Orientierungspunkt. Sein Zuschnitt ermöglicht ein Nebeneinander von unterschiedlichen Nutzungen und Bespielungen. Zudem ist von der Platzfläche aus die topografische Lage der Stadt erlebbar. Das vorgeschlagene Entwurfskonzept knüpft an diese Merkmale an.

Der Augustaplatz soll als langgestreckter Platzraum ausgebildet werden, der Randbebauung und Solitärbauten miteinander verknüpft. An der Schnittstelle zwischen Stadt und Landschaft gelegen, soll er künftig den gegenüberliegenden Landschaftsraum Lichtentaler Allee inszenieren. Der Entwurf greift dazu historische Bezüge auf und stellt stadtstrukturelle Beziehung wieder her: Dazu gehören die Wiedereinbindung der evangelischen Stadtkirche als städtebauliches Gelenk, die Inszenierung des Wasserlaufs zwischen dem Palais Gagarin (ehem. Schweigert-Mühle) und dem Pelzhaus Richter (ehem. Gerberei) sowie eine zurückhaltende Einfassung des Palais Gagarin.

Der Augustaplatz setzt sich aus Teilflächen zusammen, die jeweils eigene Merkmalen aufweisen. Dazu gehören der Straßenraum der Lichtentaler Straße, die Stadtterrasse sowie die beiden Entréeflächen vor dem Kongressgebäude und dem Hotel Stahlbad.

Entlang der Lichtentaler Straße erhalten Straßenraum und Gehwegbereiche einen einheitlichen Belag, der westlich durch das Stufenband der höher gelegenen Stadtterrasse eingefaßt wird. Stufenband und Terrasse unterstützen die Orientierung innerhalb des Stadtgefüges: Sie verknüpfen zwischen nördlichem Altstadtbereich und südlich liegender Evangelischer Stadtkirche. Das die Terrasse begleitende Wasserband erinnert an den historische dort liegenden Wasserlauf und bildet den Übergang zu den Parkflächen der Lichtentaler Allee. Auftakt bzw. Endpunkt der Terrasse bilden die steinernen, vielfältig bespielbaren Entréeflächen vor den historischen Gebäuden.

09/2013

Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Tim Wildner, Janka Emese Paulovics, Daniel Emile Venneman, Rita Leal, Ann-Kristin Haeger, Kerstin Paul