BAD HERRENALB KURPARK




KURPARKPLATZRÄUMEINNENSTADTKONZEPTLANDESGARTENSCHAU

OFFENER IDEEN-
UND REALISIERUNGS-
WETTBEWERB

1. PREIS

Bad Herrenalb liegt in einem langgestreckten Talraum. Im Zuge des Verstädterungsprozesses entstehen innerhalb des landwirtschaftlichen Parzellierungsgerüsts zwei hangbegleitende Siedlungsbänder. Dagegen werden die dazwischen liegenden Wiesenflächen zu innerstädtischen Erholungsflächen transformiert. In der zweiten Hälfte des 20ten Jahrhunderts erhalten sie mit der Therme und dem Kurhaus jeweils einen baulichen Akzent.
Der Entwurf betont die Beziehungen zwischen Stadt, Park und umgebender Landschaft. Unter Einbeziehung der beschriebenen landschafts- und siedlungsmorphologischen Elemente werden dazu drei übergeordnete räumliche Leitmotive vorgeschlagen. Dazu gehören:

  •  eine Akzentuierung der, die Topografie begleitenden Linien,
  • die Etablierung von Querbezügen zwischen Stadt, Park und den umgebenden Landschafträumen
  • sowie eine Aufnahme von landschaftstypischen Gehölz- und Wegestrukturen

Vier neue Platzräume vermitteln zwischen den Teilbereichen Bad Herrenalbs. Die Kurpromenade verbindet die neuen Platzräume und bildet das städtische, einheitlich gestaltete Rückgrat von Bad Herrenalb. Der derzeit eher introvertierte, durch historischen Baumbestand geprägte Kurpark wird zur Promenade hin durch Auslichtungen behutsam geöffnet und sein Wegesystem vereinfacht. Gehölzinseln gliedern die Schweizerwiese als offener Wiesenraum, der sich zu Alb und Bottenberg hin öffnet.

12/2011

Fläche: 11,5 ha

Ulrike Böhm, Cyrus Zahiri, Katja Benfer, Tim Wildner, Daniel Emile Venneman, Rita Leal, Kerstin Paul, Ann-Kristin Haeger